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Presseerklärung vom 06.03.2018





Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen hat das Ermittlungsverfahren wegen der Tötung eines Kleinkindes in Laufenburg am 25.12.2017 abgeschlossen und heute beim Landgericht Waldshut-Tiengen Anklage gegen den weiterhin in Untersuchungshaft befindlichen Kindsvater wegen Totschlags erhoben.



 Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, er habe sein Kind durch mehrfache Gewalteinwirkung auf dessen Kopf und Körper vorsätzlich getötet. Unmittelbar danach habe er die Polizei benachrichtigt. Todesursache sei ein stumpfes Schädel-Hirn-Trauma gewesen. Der Angeschuldigte hat die Tat gestanden. Er befand sich in einem Methadonentzugsprogramm und gab an, sich zur Tatzeit aufgrund akuter Entzugserscheinungen mit der Betreuung seines Kindes plötzlich überfordert gefühlt zu haben. Anhaltspunkte, die eine Einstufung als Mord nach sich ziehen, liegen nach derzeitigem Sachstand nicht vor. Nach dem eingeholten vorläufigen psychiatrischen Gutachten soll der Angeschuldigte zur Tatzeit voll schuldfähig gewesen sein.



 



Dr. Schumann

Pressesprecher  



 

 

 


 

 

 

 

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